Traditionell Chinesische Medizin | Akupunktur | Integrierte Manuelle Therapie


Die Funktionskreise tragen regelmäßig zu Missverständnissen im Therapeutinnen – Patienten*innen Alltag bei, tragen sie doch (leider) zum großen Teil die Namen der Organe der westlichen Anatomie und Medizin – Leber-Gallenblase | Herz-Dünndarm | Milz-Mage | Lunge-Dickdarm und Niere-Blase.  
Dabei werden: „[...]In den einzelnen Funktionskreisen die Gesamtheit aller energetischer Zustände, Abweichungen und Phänomene einer Wandlungsphase zusammengefasst. Die Funktionskreise der Chinesischen Medizin sind also in aller erster Linie definierte Wirkbeziehungen von unscharf umrissenen körperlichen Substraten unter- und miteinander.“ (Porkert)

Diagnostisch sind die verschiedenen Funktionskreise von besonderer Bedeutung. Durch ihre spezifischen Äußerungen auf körperlicher, mentaler und/oder psychischer Ebene geben sie bereits in der Ananmnese erste Hinweise auf den Ursprung einer Erkrankung bzw. sogenannter Befindlichkeitsstörung.  In der westlichen Medzin können sich diese energetischen Veränderungen in einem (oder mehreren) Funktionskreisen beispielsweise als Krankheitsbild wie der Refluxösophagithis oder einer Harninkontinenz, als Syndrom wie z.B. einem Erschöpfungssyndrom oder einer psychischen Verändern, wie z.B. einer Depression und vielem mehr darstellen. Der energetische (und damit der „gesundheitliche Zustand“) jedes einzelnen Funktionskreises lässt sich in bestimmten Arealen der Zunge und auf den ingesamt 12 Taststellen des Handgelenk-Pulses darstellbar und erfassen.